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Deutsch-Russisches Themenjahr "Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung 2020-2022"


Eröffnungsrede des Bundesministers des Auswärtigen Heiko Maas

Das am 11. Dezember 2020 eröffnete Deutsch-Russische Themenjahr „Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung 2020 - 2022“ bietet eine zusätzliche Plattform, um eine neue, zukunftsorientierte Agenda zu entwickeln, die zu besseren Beziehungen und mehr Wachstum führt. Das Themenjahr soll bestehenden deutsch-russischen Partnerschaften sowie dem Engagement von Wirtschaftsakteuren in Nachhaltigkeitsfragen neue Impulse geben und den Austausch zu gemeinsamen und globalen Herausforderungen vertiefen.

Trotz aller Krisen und Konflikte hat sich bis in die heutige Zeit die Wirtschaft als stärkste Brücke zwischen Russland und Deutschland erwiesen. Die täglichen Erfahrungen aus gemeinsamen deutsch-russischen Projekten zeigen, dass eine Zusammenarbeit im Interesse aller Beteiligten nicht nur möglich, sondern höchst erfolgreich sein kann. Das Deutsch-Russische Jahr der Wirtschaft und nachhaltigen Entwicklung 2020-2022 bietet eine große Chance, neue Kooperationen auf den Weg zu bringen.

Diese Webseite soll die Aktivitäten bündeln, die sich auf die Bewältigung zentraler Zukunftsfragen für Wirtschaft und Gesellschaft konzentrieren, wie den Klimawandel, die demographische Entwicklung sowie die Umsetzung nachhaltiger innovativer Lösungen in Schlüsselsektoren.

Die Schirmherrschaft über das Themenjahr übernehmen der Bundesminister des Auswärtigen Heiko Maas und der Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation Sergej Lawrow.

Das Format der Themenjahre wurde 2014 ins Leben gerufen, um die deutsch-russische Zusammenarbeit in den jeweiligen thematischen Bereichen zu vertiefen und die Öffentlichkeit verstärkt auf die Vielfalt der bilateralen Beziehungen aufmerksam zu machen. Die Themenjahre sind nicht mit Fördergeldern unterlegt. Stattdessen werden die in den jeweiligen Bereichen bestehenden oder geplanten Aktivitäten durch das Themenjahr auf beiden Seiten besonders gewürdigt. Bisherige Themenjahre widmeten sich der Sprache und Literatur, dem Jugendaustausch, den kommunalen und regionalen Partnerschaften sowie der Hochschulkooperation und Wissenschaft.

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