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Online-Diskussionsreihe: Russland und der „Green Deal“ der EU – Konfrontation oder Perspektive für Zusammenarbeit?

2021
15
Nov
Uhrzeit
18.00 – 20.00 Uhr (MEZ)
Veranstalter
Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde

Thema

Die Klimaziele der Europäischen Union erfordern eine schnelle Abkehr von fossilen Energieträgern. Der Export insbesondere von Öl und Gas stellt aber das Rückgrat der russischen Volkswirtschaft dar. Deshalb wird der Green Deal in Russland bislang v.a. als Teil einer „gegen Russland gerichteten Politik des Westens“ dargestellt. Dennoch ist ein Austausch zwischen der EU und Russland zu den Perspektiven der Dekarbonisierung ihrer Handelsbeziehungen in beiderseitigem Interesse. Denn der Green Deal sägt zwar an einem tragenden Ast von Russlands Wirtschaft, bietet zugleich aber auch Chancen für das Aufwachsen neuer Zweige und für eine umfassende technologische Modernisierung der russischen Volkswirtschaft. Die EU wird absehbar ihren Energiebedarf nicht allein aus heimischen erneuerbaren Quellen decken können und daher auf Importe angewiesen bleiben. Kann Russland mittel- bis langfristig selbst zum Produzenten und Exporteur sauberer Energie und klimaneutraler Produkte werden?

In der Reihe „Russische Alternativen“ diskutieren die geladenen Expert*innen und Gäste die Voraussetzungen und Zielstellungen für ein neues Kapitel der Energiebeziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union. Zu welchen Schritten sind die Akteure auf beiden Seiten bereit? Unter welchen Bedingungen kann Wasserstoff eine Basis für zukünftige Handelsbeziehungen werden? Und wie sollte die EU ihren „Green Deal“ ausgestalten, damit er bestmöglich auch zur Dekarbonisierung Russlands beiträgt?

Sprache: Deutsch-Russisch Simultanverdolmetschung

Um Anmeldung wird gebeten.

Kontakt

Nina Happe 
Referat Ost- und Südosteuropa
Heinrich-Böll-Stiftung Berlin
E-Mail: happe@boell.de 

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