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70 Jahre Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

2022 feiert der Ost-Ausschuss als älteste Regionalinitiative der deutschen Wirtschaft sein 70-jähriges Jubiläum.  Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft wurde am 17. Dezember 1952 in Köln als Vertretung der Gesamtwirtschaft in Fragen des Osthandels gegründet. Dieser sollte nach dem Wunsch von Bundeskanzler Ludwig Erhards die Bundesregierung beraten und Richtlinien für Geschäftsabschlüsse aufstellen. Organisatorisch wurde der Ost-Ausschuss an den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) in Köln angebunden.

Wenn Sie mehr über den Ost-Ausschuss und unsere Partner und Mitglieder erfahren wollen, folgen Sie uns auf Twitter, LinkedIn und Facebook. Tauchen Sie in die Geschichte ein mit #oa70x70 und #oa70. Jede Woche finden Sie dort neue Storys und Interviews zu 70 Jahre Ost-Ausschuss. 

In Vertretung der Bundesregierung schloss der Ost-Ausschuss unter seinem damaligen Vorsitzenden Otto Wolff von Amerongen in den 1950er Jahren erste Handelsverträge mit Rumänien und China ab und war am ersten Handelsvertrag mit der Sowjetunion beteiligt. Ab 1970 war der  Ost-Ausschuss maßgeblich in die Erdgas-Röhren-Geschäfte mit der UdSSR involviert. 

Mit dem Fall der Berliner Mauer und Auflösung der Sowjetunion übernahm der Ost-Ausschuss Aufgaben zur Unterstützung des Transformationsprozesses in den neuen Bundesländern, in den jungen ost- und südosteuropäischen Demokratien und den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Maßgeblich trieb der Ost-Ausschuss die Gründung von Delegiertenbüros der deutschen Wirtschaft in ganz Osteuropa voran, aus denen später die Auslandshandelskammern hervorgingen.

Im Jahr 1999 zog der Ost-Ausschuss von Köln nach Berlin um und wandelte sich unter dem Vorsitz von Klaus Mangold zum Unternehmerverband mit Firmenmitgliedschaften. Die Geschäftsstelle in Berlin wurde stark ausgebaut und beschäftigt heute fast 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2018 verschmolz der Ost-Ausschuss mit dem Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft und betreut seitdem 29 Länder in Mittel-, Ost- und Südosteuropas, des Südkaukasus und Zentralasiens. Der Ost-Ausschuss hat rund 350 Mitgliedsunternehmen und wird von sechs Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDI, BGA, Bankenverband, DIHK, GDV und ZDH - getragen.

Die Geschichte des Ost-Ausschusses in den ersten 60 Jahren gibt es auch als Buch.

  • 1957: Ost-Ausschuss verhandelt erstes Abkommen mit China.
  • 1971: Ost-Ausschuss-Delegation im Kreml
  • 1989: „Gorbimania“ beim Ost-Ausschuss in Köln
  • 2002: 50. Geburtstag und neue Ziele
  • 2021: Der polnische Vize-Premier und Wirtschaftsminister Jarosław Gowin im Haus der Deutschen Wirtschaft
  • 2012: Agrarministergipfel in Berlin
  • 2020: OA-Vorsitzender Oliver Hermes trifft Bundeskanzlerin Merkel im Kanzleramt
  • 2018: Ost-Ausschuss-Delegation in Baku
  • 2018: Vereinigung Ost-Ausschuss und Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft
  • 2018: Deutsch-Ukrainische Wirtschaftskooperationen
  • 1985: Michail Gorbatschow empfängt ersten westlichen Wirtschaftsvertreter im Kreml
  • 1954: Erster Deutsch-Sowjetischer Handelsvertrag
  • 2004: Eurovisionen werden Wirklichkeit

Ansprechpartner

Andreas Metz
Leiter Public Affairs
Tel.: 030 206167-120
A.Metz@oa-ev.de

 

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