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Die Corona-Krise hat im vergangenen Jahr auch die deutsch-russischen Handelsbeziehungen unter Druck gesetzt. „Die Corona-Krise und ihre wirtschaftlichen Folgen hinterlassen natürlich Spuren in den deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen”, so Michael Harms, Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Trotzdem sind deutsche Unternehmen in Russland mehrheitlich zufrieden. Harms bestätigt auch, dass Russland für deutsche Unternehmen ein aussichtsreicher Markt bleibt.

Trotz neuer US-Sanktionen im Zusammenhang mit der Nord Stream 2 Pipeline zeigt sich der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Oliver Hermes optimistisch. Führende Demokraten wie der designierte Außenminister Blinken hätten ihre grundsätzliche Ablehnung gegenüber solcher Bevormundung europäischer Partner deutlich gemacht.
In einem Gastbeitrag für die Welt mahnt Oliver Hermes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, vor unüberlegten Entscheidungen bei der Pandemiebekämpfung. Politische Entscheider müssten sich der komplexen Aufgabe stellen, eine gewichtete Abwägung zwischen Gesundheitsschutz, wirtschaftlich-sozialen Bedürfnissen und Wohlstandsansprüchen zu erreichen.

Handelsblatt

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft hat sich kritisch gegenüber den US-Sanktionen gegen das Pipelineprojekt Nord Stream 2 geäußert. Die Sanktionen seien zwar nicht unerwartet, so der Vorsitzende Oliver Hermes, dennoch würden sie den bevorstehenden Neustart der transatlantischen Beziehungen erheblich belasten.

Die Erwartungen deutscher Unternehmer in Russland sind deutlich gedämpft. Dies zeigt auch die jüngste Umfrage der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer und des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Grund ist vor allem die anhaltende Corona-Pandemie.
Trotz absehbarer neuer US-Sanktionen zeigt sich Russland optimistisch bezüglich der Fertigstellung der Ostseepipeline Nord Stream 2. Auch Oliver Hermes, Vorsitzender des Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, forderte eine Fertigstellung der Gasleitung zwischen Russland und Deutschland.
Durch neue Sanktionen und Mahnungen versuchen die USA die Fertigstellung der Ostseepipeline Nordstream 2 zu verhindern. Die Verlege-Arbeiten laufen dennoch wieder an. Oliver Hermes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, sieht zudem „keine völkerrechtliche Grundlage für ein amerikanisches Sanktionsgesetz“.
(…) Dennoch, so der Lobbyverband Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft, hätten die Sanktionen ostdeutsche Unternehmen stärker getroffen als westdeutsche. Allein in Sachsen sei das Außenhandelsvolumen mit Russland um mehr als 70 Prozent zurückgegangen. In Sachsen-Anhalt und Thüringen seien es etwas mehr als 30 Prozent gewesen.
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft hat neue Sanktionsdrohungen der Vereinigten Staaten gegen die an der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 beteiligten deutschen Unternehmen zurückgewiesen. „Unter Bündnispartnern ist ein solches Vorgehen völlig indiskutabel“, sagte der Vorsitzende Oliver Hermes.
Die Wirtschaft wirbt im Konflikt um EU-Haushalt und Rechtsstaatsmechanismus für eine schnelle Einigung. Unternehmen appellieren an die Vernunft Ungarns und Polens. Doch eine einfache Lösung bis zum EU-Gipfel am 10. Dezember ist nicht in Sicht. Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Hermes appellierte dringend an die Regierungen in Polen und Ungarn, eine „konstruktive Rolle“ bei den Verhandlungen einzunehmen.

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